Aktuelles & Einblicke
Hier gibt’s alle Neuigkeiten rund um unsere Konzerte, Projekte, Kooperationen und mehr.
Dissonanzen in der Orchesterlandschaft
ASCHAFFENBURG. Das Aschaffenburger Orchester Collegium Musicum und der Philharmonische Verein gehen getrennte Wege. Wie kürzlich bekannt wurde, hatte die Mehrheit der Vereinsmitglieder in einer Mitgliederversammlung im November beschlossen, das Collegium Musicum nicht mehr zu unterstützen. Dafür war eine Satzungsänderung erforderlich, denn der Philharmonische Verein war 2004 von Alfred Kalb gegründet worden, um »insbesondere das Collegium Musicum« zu fördern, wie es in der alten Satzung hieß.
Champagner Musicale: »Ravel meets Gershwin« in der Stadthalle
Der Amerikaner George Gershwin (1898 – 1937) und der Franzose Maurice Ravel (1875 – 1937) sind sich tatsächlich 1928 in Paris begegnet. Gershwin war nach Paris gereist, um bei Ravel zu studieren. Dieser meinte jedoch, er könne ihm nichts beibringen und sagte: »Warum wollen Sie ein zweitklassiger Ravel sein, wenn Sie ein erstklassiger Gershwin sein können?«
Crossover-Konzert: Stefan Weilmüster (Saxofon) und Christopher Miltenberger (Klavier) im Glattbacher MühlenForum
Die Musik von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel im Spiegel von Jazz und moderner Avantgarde: Ein atemberaubend kontrastreiches und technisch brillantes Crossover-Konzert mit dem Titel »Breakin' Bach« haben der Seligenstädter Saxofonist Stefan Weilmünster und der Karlsteiner Pianist Christopher Miltenberger im Glattbacher Mühlenforum gegeben.
Eine Sternstunde virtuoser, tief berührender Musik
GLATTBACH. Beseelte und zutiefst beglückte Menschen gab es am Sonntagmittag im Glattbacher Mühlenforum, die Zuhörer und die Veranstalter, die sich privilegiert fühlen durften und sicher zugleich diejenigen bedauerten, die keine der raren Karten für »Vom Schatten um Licht« mehr bekommen hatten. Das Konzert fand statt im kleinen, aber feinen Kammermusiksaal des Mühlenforums mit der exzellenten Akustik und dem hellen, sachlichen Ambiente, in dem sich die Aufmerksamkeit der 40 Zuhörer, die in Coronazeiten Platz fanden, voll und ganz auf die Musik richten konnte.
Zutiefst zerrissene romantische Seele
Musik für die Sportlichen unter den Klassik-Freunden hat es beim zweiten Konzert »Schumann kennenlernen« des Philharmonischen Vereins Aschaffenburg in der Stadthalle gegeben. Weltklasse-Solisten machten das Zuhören dennoch zum Vergnügen. Brillant setzten sie ihre Parts in der schweren musikalischen Kost um:
Fagott und Klavier
Fagottmatinee im Mühlen Forum mit Johannes Möller, Klavier und Bernd Schneider, Fagott Glattbach. Im Orchester ist es wohlbekannt und unverzichtbar, aber wann kann man das Fagott als Soloinstrument in seiner ganzen klanglichen und stilistischen Vielfalt genießen? Diese seltene Gelegenheit nahmen kürzlich ca. 35 interessierte und begeisterte Zuhörer im Glattbacher Mühlenforum wahr.
Gaudi mit Bierhumpen und Lebkuchen
Bierhumpen statt Champagnerkelche, Dirndlkleider statt eleganter Belle-Époque-Roben: Zum 25. Jubiläum seiner Konzertreihe »Champagner Musicale« hat der Philharmonische Verein Aschaffenburg die knapp 300 Zuhörer mit seiner Soirée Francaise am Sonntagabend in der Aschaffenburger Stadthalle etwas verblüfft. Doch eines war wie immer, vielleicht noch ein bisschen schöner: die exzellente Qualität von Orchester und Solisten.
Romantische Raritäten zum Träumen
GLATTBACH. Die volle konzertante Ausdruckspalette zwischen Leidenschaft und zarter Träumerei im Original-Ton und in Gemeinschaft erleben: Alles, wonach sich Klassik-Freunde während des Corona-Lockdowns sehnten, hat die Matinee »Romantische Raritäten« im Glattbacher Mühlen-Forum wieder möglich gemacht. Das Konzert war der gelungene Auftakt der Veranstaltungsreihe »Kulturgenuss live vor Ort«.
Beethovens Geburtstag mit Kammermusikmatinee gefeiert
GLATTBACH. Kürzlich erlebten – unter den aktuellen Abstands- und Hygieneregeln – 27 begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer eine Kammermusikmatinee im Glattbacher Mühlenforum. Eingestimmt durch die beiden Beethoven-Statuen von Otmar Hörl vor dem Eingang genoss das Publikum die hervorragende Akustik und konzentrierte Atmosphäre des kleinen Konzertsaals.
Schumann verdient ein näheres Hinhören
ASCHAFFENBURG. Viel Arbeit liegt hinter Carsten Schumacher und Johannes Möller vom Philharmonischen Verein Aschaffenburg. Erst planten sie vor Corona ein abendfüllendes Programm mit Orchester zum Thema Robert Schumann. Dann mussten sie umplanen und umorganisieren. Jetzt sind beide einfach nur froh, dass es überhaupt ein Konzert am 26. September in der Aschaffenburger Stadthalle mit dem Titel »Schumann kennenlernen« geben wird. Was die Zuhörer erwartet, haben sie unserer Redaktion erzählt.
Zwischen Schwärmerei und Schmerz
ASCHAFFENBURG. Das war ein Funkeln und Glitzern, ein sacht wogendes Meer aus kristallklaren Tönen, ein Raunen und Seufzen, ein federleichtes Gespinst aus filigran gewebten, innig verschlungenen Melodien, die lange noch nachhallten in den Köpfen der überglücklichen Zuhörer, die am Samstagabend in der Aschaffenburger Stadthalle »Schumann kennen lernen« durften.
Verliebt im Dreivierteltakt
ASCHAFFENBURG. Nicht nur Johann Strauss Sohn, auch große Komponisten vor und nach dem Walzerkönig nutzten den Dreivierteltakt zur Schilderung höchsten Liebesglücks. Einer illustren Auswahl hat der Philharmonische Verein Aschaffenburg nun beim »Champagner Musicale« am Samstag in der Stadthalle einen glamourösen Abend gewidmet.
Mit Leib und Seele in Musik versunken
GLATTBACH. In fast familiärer Atmosphäre haben rund 60 Zuhörer am Sonntag im Glattbacher Mühlenforum eine besondere Matinee miterlebt: Anne Luisa Kramb (Violine) und Julius Asal (Flügel) präsentierten Werke von Beethoven, Schumann und Franck.
Jung und regional: Früh für klassische Musik gewinnen
ASCHAFFENBURG/HÖSBACH. Das muss erst einmal geschafft werden: Im besten Fall erleben in diesen Tagen über 2000 Kinder und Jugendliche die Schönheit sinfonischer Musik. Denn mit Sergej Prokofjews (1891 bis 1953) »Peter und der Wolf« bringt der Philharmonische Verein ein Musikmärchen auf die Bühne, das mit etwa 40 Minuten Spieldauer kurz genug ist, um die Konzentration nicht zu strapazieren – aber lange genug dauert, um den Zauber des Klangs zu vermitteln.
Nachruf: Alfred Kalb
ASCHAFFENBURG. Es waren immer besondere Momente, wenn Alfred Kalb die Redaktion besuchte, um seine neuen Projekte vorzustellen. Es kam ein feiner und zugleich feinsinniger Mensch. Fast schüchtern trug er seine Anliegen vor. Jedoch immer mit einem schelmischen Witz. Alfred Kalb wird nicht mehr an die Tür der Redaktion klopfen. Am 1. September ist er im Alter von 87 Jahren an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung gestorben.
»Breakin’ Bach« reißt temperamentvoll Genregrenzen ein
ASCHAFFENBURG. Das Konzert am Sonntagabend in der Aschaffenburger Christuskirche dürfte zu den Höhepunkten der spannenden Bachtage 2019 gehören: Christopher Miltenberger und Stefan Weilmünster haben in ihrer Musikerkarriere immer wieder bewiesen, dass es für sie nur eine Grenze gibt: die zwischen guter und schlechter Musik.
Junge Streicher präsentieren ihr Können in der Christuskirche
ASCHAFFENBURG. Das Abschlusskonzert eines dreitägigen Streicher-Workshops präsentieren 51 Nachwuchstalente auf Geigen, Bratschen, Celli und am Kontrabass am Sonntag, 19. Mai, ab 17 Uhr in der Christuskirche in Aschaffenburg. Es dirigiert Arndt Heyder.